Verben mit Dativobjekt

jennybennheden - Fotolia.com
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Die meisten deutschen Verben haben ein Akkusativobjekt, doch auf einige wichtige Verben folgt der Dativ. Oft drücken diese Verben eine persönliche Beziehung aus zwischen der handelnden Person (Subjekt) und der Person oder Sache, auf die die Handlung wirkt (Objekt).

Beispiel:

Der Hund frisst eine Wurst. → Der Hund (wer oder was? – Subjekt) frisst (was tut er?) die Wurst (wen oder was? – Akkusativobjekt)

Die Wurst schmeckt dem Hund. → Die Wurst (wer oder was? – Subjekt) schmeckt (was tut sie?) dem Hund (wem? – Dativobjekt)

Die wichtigsten Verben mit Dativobjekt sind:

ähneln – Sie ähnelt ihrer Mutter. (wem? – ihrer Mutter)

antworten – Er antwortet mir nicht. (wem? – mir)

befehlen – Der Major befiehlt dem Soldaten zu schießen. (wem? – dem Soldaten)

begegnen – Rotkäppchen begegnet dem Wolf. (wem? – dem Wolf)

beistehen – Ein Freund stand ihm nach dem Unfall bei. (wem? – ihm)

danken – Ich danke dir für das Geschenk. (wem? – dir)

einfallen – Die Lösung fiel mir unter der Dusche ein. (wem? mir)

entgegnen – Der Lehrer entgegnete dem Schüler: „Das ist keine Entschuldigung.“ (wem? – dem Schüler)

erwidern – Der Lehrer erwiderte dem Schüler: „Das ist keine Entschuldigung.“ (wem? – dem Schüler)

fehlen – Du fehlst mir. (wem? – mir)

folgen – Ich folgte dem Dieb bis in sein Versteck. (wem? – dem Dieb)

gefallen – Das Kleid gefällt ihm. (wem? – ihm)

gehören – Das Buch gehört ihr. (wem? – ihr)

gehorchen – Der Hund gehorcht dem Mädchen. (wem? – dem Mädchen)

gelingen – Der Salto gelingt der Artistin. (wem? – der Artistin)

genügen – Eine Wurst genügt mir nicht. (wem? – mir)

glauben – Ich glaube dir nicht. (wem? – dir)

gratulieren – Der Präsident gratuliert der erfolgreichen Mannschaft. (wem? – der erfolgreichen Mannschaft)

helfen – Der Sanitäter hilft dem Verletzten. (wem? – dem Verletzten)

missfallen – Seine Antwort missfällt ihr. (wem? – ihr)

misslingen – Die Aufgabe misslingt dem Schüler. (wem? – dem Schüler)

sich nähern – Die Katze nähert sich der Maus. (wem? – der Maus)

nützen – Geld nützt mir nichts. (wem? – mir)

raten – Was rätst du mir? (wem? – mir)

schaden – Der Frost schadet den Blüten. (wem? – den Blüten)

schmecken – Die Suppe schmeckt dem Mann. (wem? – dem Mann)

vertrauen – Die Maus vertraut der Katze. (wem? – der Katze)

verzeihen – Die Ehefrau verzeiht ihrem Mann. (wem? – ihrem Mann)

ausweichen – Das Auto weicht dem Radfahrer aus. (wem? – dem Radfahrer)

widersprechen – Die Tochter widerspricht der Mutter. (wem? – der Mutter)

zuhören – Der Vater hört dem Lehrer zu. (wem? – dem Lehrer)

zureden – Der Trainer redet dem Sportler zu. (wem?  – dem Sportler)

zusehen – Die Katze sieht den Mäusen zu. (wem? – den Mäusen)

zustimmen – Die Opposition stimmt der Regierung zu. (wem? – der Regierung)

zuwenden – Die Lehrerin wendet sich dem Schüler zu. (wem? – dem Schüler)

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